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Was soll eigentlich der Street Fighter Film? Einsichten in Capcoms Vermarktungsstrategie

Till | 14/05/2009 | 18:23

capcom

(via Siliconera)

“Street Fighter” gehört zu den bekanntesten Marken im Videospielbusiness und ist neben der Resident Evil Reihe einer der wichtigeren Stützpfeiler im Spieleuniversum von Capcom. So konnten vom aktuellen  “Street Fighter 4″ (erschienen für Xbox 360, PS3 und PC) weltweit bislang 2 Millionen Exemplare verkauft werden. Zum Vergleich: Resident Evil 5, derzeit das mit Abstand beste Pferd in Capcoms Stall, erzielte in kürzerer Zeit in etwa 4 Millionen Verkäufe.

Capcoms Vermarktungsansatz für Street Fighter versteht sich ganzheitlich, crossmedial und dem Trend folgend versucht man auch zielgruppentechnisch den Brückenschlag zwischen mehreren Welten (siehe Graphik). Konkret heisst das zum Beispiel, nicht nur das Core Gamer Segment zu betrachten, sondern gleichzeitig den Casual Markt mit jeweils unterschiedlichen Produkten aus dem gleichen Markenuniversum zu bespielen. Es ist wahrscheinlich auch kein Zufall, das in den Reviews immer wieder betont worden war, wie zugänglich Street Fighter 4 doch auch für Newbies sei. Ein wirklich cleverer Marketingschachzug in Richtung Core Gamer, war in dem Zusammenhang die Wiederauflage des Klassikers “Super-Street Fighter II Turbo” als Download für Xbox Live und PS3.  Der Arcade Prügler hat mit über 200.000 Downloads (Stand Ende letzten Jahres) auch ganz gut eingeschlagen und dem ein oder anderen Fanboy älteren Semesters durchaus die Freudentränen in die Augen getrieben. weiterlesen

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kulturkritik, spielwelten
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Capcom, content brand, Film, Games, Legende von Chun-Li, Markenstrategie, Marketing, Street Fighter, Street Fighter 4, Xbox 360

Lost vs. Star Trek Video Mashup

Till | | 15:05

(via youtube)

Großartiges Video Mash-up Lost vs. Star Trek.

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kulturkritik, modeerscheinung
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Lost, MashUp, Parodie, Star Trek, video, Zeitreise

Europawahl: Parteiencheck mit dem Wahl-O-Mat

Till | | 14:34

Gute Frage.

Am siebten Juni ist Europawahl. Höchste  Zeit sich ein paar Gedanken zu machen. Dabei hilft wie immer unterhaltsam und zuverlässig der Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für politische Bildung. Ich verspreche schon jetzt: Einige der Thesen, zu denen man Stellung beziehen muss sind durchaus kniflig.

Hier geht’s zum Wahl-O-Mat.

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Bundeszentrale für politische Bildung, Europawahl, Wahl-O-Mat, Wahlomat

10 Dinge, die man noch mit dem französischen Three-Strikes-Modell regeln sollte

Till | | 10:33

strike-out

Aus unserem Nachbarland Frankfreich kommen ja ein paar gute Dinge. Tolle Bands wie Mc Solaar, Justice und Phönix zum Beispiel. Und das gute Essen. Herrlich! Baguette, Coq auf Vin, Quiche Lorraine, Flammkuchen, Pasteten. Hach, einmal leben wie Gott in Frankreich. Jetzt könnte man meinen, Dieter Gorny seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der Musikindustrie, hätte es die reichhaltige Musikszene oder (irgendwie auch naheliegend), die gute französische Küche angetan. Weit gefehlt. Herr Gorny sieht im sogenannten Three-Strikes-Modell, also der in Frankreich zur Debatte stehenden Einführung von Verwarnungen und Zugangsperren für illegale Downloads ein “effizientes Modell mit Urheberrechtsverletzungen umzugehen”. Das Modell ist so einfach, wie genial und folgt der Grimms-Märchen-Logik. Drei Mal war ich böse und schwupps ist mein Internetzugang weg. Jawohl. Weg! Nein, nein – auch nicht mehr ins Internetkaffee. Ich sage das Modell ist so hervorragend, wenn man es nur konsequent auf alle Lebensbereiche ausweitet so könnten wir einige wirklich drängende Probleme “effizient” angehen:

1. 3X bei rot über die Ampel: Strassenüberquerungsverbot!

2. 3X im Restaurant geraucht: Atmungsverbot!

3. 3X im Schreibwarenladen geklaut: Publikationsverbot!

4. 3x auf die Strasse gepinkelt: Anlegen von einem künstlichen Katheder! (Sonderregel Berlin)

5. 3x in die Frauenumkleide gelinst: Blenden mit einem spitzen Stöckchen!

6. 3x Herrn Gorny kritisiert: CD Kaufverbot!

7. 3X zu oft onaniert: Entfernung des Phallus!

8. 3x mit Lärm belästigt: Ab in die schalldichte Kabine!

9. 3X mal das Brot im Fondue verloren: In den See! Mit Gewichten an den Füssen!

10. 3X werden wir noch wach – heissa dann ist Überwachungsstaat!

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Gorny, illegale Downloads, Internetsperren, Musikindustrie, Three Strikes, Urheberrechsverletzung

Deutsche Kinderhilfe will im Fussballstadion für Netzzensur kämpfen

Till | 13/05/2009 | 15:40

Die “Deutsche Kinderhilfe” welche ihrem Selbstverständnis nach überzeugt ist “einzige echte unabhängige Stimme für Kinder in Deutschland” zu sein, hat sich auf die Seite der Befürworter von Internetsperren geschlagen. Geplant ist den inzwischen rund 80.000 Menschen, die die ePetition gegen Internetzensur inzwischen gezeichnet haben, mal zu zeigen wo der Lobbyhammer hängt. netzpolitik.org zu Folge möchte die Kinderhilfe 100.000 Unterstützer für ihre explizit als Gegenaktion ausgerichtete Unterschriftensammlung gewinnen. Befürworterstimmen will Sie dabei unter anderem bei “Fussballspielen” sammeln.

Selbstverständlich nimmt sich die Organisation dem Thema auf ihrer Internetseite in unreflektierter Art und Weise an und natürlich wird den  Zensurgegnern erneut mehr oder weniger unverblümt unterstellt, mit ihrer Position eingentlich Kinderpornographie zu befürworten. Was besonders sauer aufstösst ist auch die Formulierung, die man als mündiger Bürger unterzeichnen soll. Hier heisst es nämlich nur verkürzt lapidar: ”Ja, ich stimme für das Gesetz gegen Kinderpornographie im Internet ab.” Wer will denn da schon “Nein” sagen? weiterlesen

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kulturkritik, menschmaschine
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DKH, Internetsperren, Kinderhilfe, Meinel, Netzzensur, Papierkugel, Zensursula

Schlechte Zeiten für Mr. X

Till | 11/05/2009 | 12:46

Eins, zwei keine Hexerei

Technology Review berichtet heute über eine Studie der Universität Texas, die eindrucksvoll das belegt was man im Grunde schon immer geahnt hat. Aus eigentlich anonymen Datensätzen wie sie Social Networks gern ihren Werbekunden zur Verfügung stellen, lassen sich durch Abgleich mit anderen Datenquellen,  die ursprünglich geschützten sensiblen Informationen von Einzelpersonen rekonstruieren. Die Computerwissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der dieses Prinzip am Beispiel von Twitter und einem anonymisierten Profildatensatz von Flickr zeigt.

Konkret heisst das: Anhand der Freundschaftsmuster in einem anonymisierten Datensatz lässt sich durch Matching mit einem Datenpool, der  öffentlich zugängliche Freundschaftsbeziehungen enthält (wie z.B. Twitter), mit geringer Fehlerquote (12 Prozent) der Einzelne identifizieren. Damit kann man effektiv eine Anonymisierung umgehen, denn Freundschaftsmuster und einzelne Vorlieben sind vereinfacht gesagt so charakteristisch wie ein Fingerabdruck. weiterlesen

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Anonymität, Bosbach, Datensicherheit, Facebook, Novelle Datenschutzgesetz, social networks

Twitter Wochenschau

Till | | 07:00
  • Stelle fest, das Guido Knopp frappierend an Graf Dracula erinnert #
  • @klischka Ich würde eher sagen das liegt an der customized Zahleneingabe für Geldbeträge, da es 40,20 und 60 Euro nicht gibt. in reply to klischka #
  • 10 Dinge, die neben Painball verboten werden müssen. http://www.doppelter-wortwert.de/?p=364 #
  • Bitte Bundesregierung: Turmspringen verbieten. #simulierter Selbstmord #
  • @off_the_record Word! in reply to off_the_record #
  • Quo Vadis OMS? http://tinyurl.com/cmqkon #
  • What would Porno do? Von der Pornoindustrie lernen heisst siegen lernen. http://tinyurl.com/dyr679 #

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getwittert, kurz

Ich weiß nicht mehr wen ich wählen soll

Till | 08/05/2009 | 19:50

Dr. Dieter Wiefelspütz (SPD)

Sie sagtem dem Kölner Stadtanzeiger:

Es sei zwar „das gute Recht“ eines jeden, Petitionen einzureichen. Allerdings seien die Maßstäbe der „sehr engagierten“ Internet-Gemeinde „teilweise undifferenziert“. Vielfach herrsche das Motto: Das Internet gehört mir.

Karl Theodor Freiher von und zu Guttenberg (CSU)

Und Sie sagten der Tagesschau:

“Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.”

Herr Guttenberg – Sie ahnen vielleicht nicht wie betroffen es mich macht, wie Sie über die (zur Zeit dieses Beitrags) mehr als 57.000 Leute hinwegbügeln, die die Petition gegen die von Ihnen geforderten Internetsperren unterzeichnet haben. Ich selbst gehöre dazu und bin sehr wütend darüber wie Sie den Eindruck erwecken, jemand der gegen Netzzensur ist, sei automatisch auch für Kinderpornographie. Ich bin auch der Meinung, das Sie als Bundesminister für Wirtschaft möglicherweise auch noch andere “wichtige Vorhaben” in nächster Zeit angehen sollten. Ich hoffe inständig, das Sie davon mehr verstehen. Übrigens, sagte Ihr Großvater Karl Theodor zu Guttenberg (1921-72) nicht einmal:

“Den Raum für Freiheit zu schaffen ist Aufgabe der Politik. Die Freiheit selbst zu verwirklichen, ist Sache aller und eines jeden.”

Mochten Sie Ihren Großvater nicht besonders? Liegt unser Verständnis von “Freiheit” wirklich so weit auseinander? weiterlesen

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Internetsperren, Netzzensur, Petition, Reaktionen, Zensursula

Plakatplagiate der Grünen aufgetaucht

Till | | 15:17

(via spreewelle)

Gerade noch mussten sich die Berliner Bürger von höchst-verwirrenden, weil irreführenden Volksabstimmungsplakaten den Kopf dusselig texten lassen. Da kommen die Grünen daher und räumen pünktlich zum Europawahlkampf auf mit ungereimten Unklarheiten und präsentieren eine Plakatkampagne, die Image und Programm in einen lautmalerischen Ausstoß zusammenzufassen versucht. Reduktion von Komplexität auf Teufel komm raus. WUMS! Dahinter steckt natürlich eine im Abgang samtweiche Abkürzung: “Wirtschaft & Umwelt, Menschlich & Sozial”.

Jetzt sind im Netz ein paar Plakat-Plagiate – Plakatiate wenn man so will – aufgetaucht. Spreewelle zeigt exklusiv die klingenden Botschaften von SPD, CDU, Linke und FDP.

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die Grünen, Wahlkampf, WUMS

The Shining mit Hasen

Till | | 12:11

Angry Alien Productions erzählen bekannte Filme in 30 Sekunden nach und zwar mit Hasen. Und das hört sich nicht nur abgefahren an, sondern ist wirklich unglaublich toll.

(via VodPod)
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angry alien, bunnies, kubrick, the shining, video

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