Social-Media-Statistiken im Bewegtbild
Till | 17/08/2009 | 11:31(via socialnomics)
Wieder in altbekannter “Shift Happens” Manier hübsch aufbereite statistische Fakten zum Thema Social Media. Ich mag ja so was.
(via socialnomics)
Wieder in altbekannter “Shift Happens” Manier hübsch aufbereite statistische Fakten zum Thema Social Media. Ich mag ja so was.

(via Flip Flop Flyin’)
Der Biologe und Philosoph Julian Sorrell Huxley, Bruder des bekannteren Science-Fiction Autors Aldous Huxley (Brave New World), prägte die Idee des Transhumanismus. Hinter diesem Begriffs verbirgt sich die Vorstellung, dass der Mensch die Erweiterung seines Wirkungsbereichs, die Verbesserung seiner Lebensumstände, ja die Überwindung seiner menschlichen Natur durch den konsequenten Einsatz technologischer Verfahren verwirklichen könnte. Julian Huxley schrieb 1957 in seinem Werk “New Bottles for New Wine”:
What the job really boils down to is this—the fullest realization of man’s possibilities, whether by the individual, by the community, or by the species in its processional adventure along the corridors of time. (….) We need a name for this new belief. Perhaps transhumanism will serve: man remaining man, but transcending himself, by realizing new possibilities of and for his human nature.
(via transhumanism.org)
Heute diskutieren die Anhänger dieser philosophischen Bewegung, das was Huxyley mit “new possibilities” bezeichnete vor dem Hintergrund moderner Technologien wie Stammzellenforschung, Nanotechnologie, Kryonik, neuronale Implantation, oder dem so genannten (Mind-)Uploading, d.h. die Erlangung digitaler Unsterblichkeit durch den Transfer des menschlichen Bewusstseins in ein digitales Computersystem.
Selbst wenn Forschungsgruppen am Max-Planck-Institut inzwischen so weit sind mittels Elektronenmikrospopie neuronale Netze von Fliegengehirnen im Computer rekonstruieren zu können, ist die Menschheit natürlich noch meilenweit davon entfernt Gehirne oder gar das menschliche “Bewusstsein” zu digitalisieren. Doch sind die Speicherung des Selbst und die permanente digitale Aktualisierung der Relation zur Umwelt nicht bereits heute fester Bestandteil der Alltagspraktiken einer jungen Netzbevölkerung geworden, die als “Generation Upload” Eingang in den Slang der notorischen Marketing-Vereinfacher gefunden hat? weiterlesen
(via youtube)
Dieser Beitrag der Eurocats zur Vorentscheidung für den Grand Prix de la Eurovision 1996 war seiner Zeit um Lichtjahre voraus. Ihr unterschätzter Hit “Surfen Multimedia” kann kulturhistorisch mit Fug und Recht als die künstlerische Vorwegnahme von Social Media gewertet werden. Zu einer Zeit als Facebook Erfinger Mark Zuckerberg noch in Abrahams Wurschkessel weilte antizipierten die schlauen Damen was hier im Netz nämlich eigentlich so abgeht:
Mensch sei ein User- geh Online. Im E-Mail triffst Du mich.
Mit Dank an Jan für den Hinweis und das Auffinden dieses Juwels.
Us Now von Banyak Films ist eine wahrlich exzellente Dokumentation, die ausgehend von den Wirkmechanismen der Social Networks im Netz die Frage nach den Möglichkeiten und Prinzipien demokratischer Partizipation stellt.

Technology Review berichtet heute über eine Studie der Universität Texas, die eindrucksvoll das belegt was man im Grunde schon immer geahnt hat. Aus eigentlich anonymen Datensätzen wie sie Social Networks gern ihren Werbekunden zur Verfügung stellen, lassen sich durch Abgleich mit anderen Datenquellen, die ursprünglich geschützten sensiblen Informationen von Einzelpersonen rekonstruieren. Die Computerwissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der dieses Prinzip am Beispiel von Twitter und einem anonymisierten Profildatensatz von Flickr zeigt.
Konkret heisst das: Anhand der Freundschaftsmuster in einem anonymisierten Datensatz lässt sich durch Matching mit einem Datenpool, der öffentlich zugängliche Freundschaftsbeziehungen enthält (wie z.B. Twitter), mit geringer Fehlerquote (12 Prozent) der Einzelne identifizieren. Damit kann man effektiv eine Anonymisierung umgehen, denn Freundschaftsmuster und einzelne Vorlieben sind vereinfacht gesagt so charakteristisch wie ein Fingerabdruck. weiterlesen
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